„Hypothesen können nicht verifiziert werden“1
Ein Problem ist geklärt – doch das Ergebnis wirft gleich die nächste Frage auf. In der Wissenschaft passiert das häufig. So lief es auch mit dem Hypothese-Podcast der Universität Bonn, in dem Thesen von Wissenschaftler:innen verifiziert (als wahr bestätigt) oder falsifiziert (widerlegt) werden. Ein Hörer aus Berlin verwies auf den Wissenschaftstheoretiker Karl Popper, nach dem Hypothesen nur falsifiziert und nicht verifiziert werden können. In der neuen Podcast-Folge diskutiert nun der Philosoph Prof. Dr. Markus Gabriel die These „Hypothesen können nicht verifiziert werden“.
Christiane Woopen erhält Verdienstorden des Landes NRW2
Für Ihr hauptberufliches und ehrenamtliches Engagement im Bereich der Ethik wurde Prof. Dr. Christiane Woopen, Leiterin des Center for Life Ethics, am 2. April von Ministerpräsident Henrik Wüst mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.
Eine Karte des Kalten Gases in der Milchstraße3
Ein internationales Team von Astronomen des Inter-University Centre for Astronomy and Astrophysics (IUCAA) in Indien, der Universität Bonn und des Ioffe-Institut in St. Petersburg in Russland hat mit dem empfindlichsten Radioteleskop der Erde, dem MeerKAT-Teleskop in Südafrika, das kalte Gas der Milchstraße durchmustert. Der „MeerKAT Absorption Line Survey“ (MALS) ist der bisher umfassendste veröffentlichte Katalog seiner Art. Die MALS-Durchmusterung nutzen die Astronomen, um zu verstehen, warum die Milchstraße immer noch neue Sterne bildet, auch wenn sie Milliarden alt ist. Die Studie ist in dem Fachjournal „Astronomy & Astrophysics“ zur Veröffentlichung angenommen, ein Preprint ist unter http://arxiv.org/abs/2504.00097 verfügbar.
Genomdaten bieten Chance zur Verbesserung der Diagnose und Therapie bei Long Covid4
Die Versorgung von Betroffenen mit Long- und Post-COVID weist trotz der vielen Fortschritte in den letzten Jahren weiterhin große Lücken auf. So existieren bis heute keine Tests, da bisher keine Biomarker für Langzeitfolgen einer Corona-Infektion bekannt sind. Bonner Forschende des Instituts für Humangenetik möchten nun dazu beitragen, die Diagnose von Long- und Post-COVID zu beschleunigen und mögliche Biomarker ausfindig zu machen, die eventuell auch Subgruppen der Erkrankungen unterscheiden könnten. Dafür werden im Rahmen einer Studie anhand von Blutproben die genomischen Daten von Betroffenen analysiert. Das Projekt wird vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) mit 1,34 Millionen Euro gefördert.
Mathematiker untersucht Zufallsprozesse5
Wie bewegt sich Wasser durch einen Filter mit Kaffee? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, weil sich benachbarte Bereiche im feuchten Kaffeepulver gegenseitig beeinflussen. Wie sich das heiße Wasser durch das geröstete Pulver bewegt, ist auch auf Zufallsprozesse zurückzuführen. Antworten liefern so genannte „Perkolationsmodelle“, die der Mathematiker Dr. Alexis Prévost untersucht. Anfang März kam er von der Universität Genf an die Universität Bonn und leitet nun eine Emmy Noether-Gruppe. Sie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit bis zu 1,3 Millionen Euro gefördert.
H2 Reality Check: EU-Ziele 2030 wahrscheinlich nicht erreichbar6
Wasserstoff gilt als wichtiger Teil der Klimaneutralitätsstrategie der EU und Deutschlands. Für den Hochlauf sind weitreichende Fortschritte nötig, sonst droht ein Verfehlen der Ziele. Ein Gutachten von CASSIS und EWI analysiert den Stand des Markthochlaufs.
Aufbruch-Stimmung: VolkswagenStiftung fördert zwei Projekte an der Uni Bonn7
Gleich zwei Projekte der Universität Bonn erhalten im Rahmen des Aufbruchs-Programm der VolkswagenStiftung eine Förderung über je 300.000 Euro. Die Projekte beschäftigen sich mit queerer islamischer Theologie sowie kulinarischer Sensorik. Ziel der Aufbruch-Förderung ist es, ganz neue Wissenschaftsbereiche zu erforschen.
Exzellenzcluster PhenoRob lädt zur Karrieremesse8
Talente von morgen in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Landwirtschaft mit hochkarätigen nicht-akademischen Arbeitgebern in diesen Bereichen in Kontakt zu bringen: Das ist das Ziel der Karrieremesse des Exzellenzclusters PhenoRob. Am 9. Mai sind Studierende, Promovierende sowie Absolventinnen und Absolventen der Universität Bonn von 13 bis 18 Uhr eingeladen, ihr berufliches Netzwerk zu erweitern.
Links
- https://www.uni-bonn.de/de/neues/hypothesen-koennen-nicht-verifiziert-werden
- https://www.uni-bonn.de/de/neues/christiane-woopen-erhaelt-verdienstorden-des-landes-nrw
- https://www.uni-bonn.de/de/neues/060-2025
- https://www.uni-bonn.de/de/neues/genomdaten-bieten-chance-zur-verbesserung-der-diagnose-und-therapie-bei-long-covid
- https://www.uni-bonn.de/de/neues/059-2025
- https://www.uni-bonn.de/de/neues/058-2025
- https://www.uni-bonn.de/de/neues/057-2025
- https://www.uni-bonn.de/de/neues/056-2025
- https://www.uni-bonn.de/de/neues?b_start%252525252525253Aint=944&b_start:int=8&set_language=de
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- https://www.uni-bonn.de/de/neues?b_start%252525252525253Aint=944&b_start:int=24&set_language=de
- https://www.uni-bonn.de/de/neues?b_start%252525252525253Aint=944&b_start:int=32&set_language=de
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- https://www.uni-bonn.de/de/neues?b_start%252525252525253Aint=944&b_start:int=48&set_language=de
- https://www.uni-bonn.de/de/neues?b_start%252525252525253Aint=944&b_start:int=2064&set_language=de