Mit „Mini-Tumor“ und digitalem Zwilling zur personalisierten Krebstherapie
Therapieempfehlungen für Darmkrebspatientinnen und -patienten zu verbessern: Das ist das Ziel eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Kooperationsprojekts zwischen der Universität Bonn, dem Unternehmen ESQlabs und dem Universitätsklinikum Bonn (UKB). „ISPOT-K“ führt dafür von Erkrankten stammende Organoide mit der digitalen Zwillingstechnologie zusammen.
Universität Bonn beweist beim "Forschologicum" karnevalistische Exzellenz
Am 17. Februar 2025 verwandelte sich das Haus der Springmaus in Bonn-Endenich wieder in eine Hochburg des Wissenschaftskarnevals. Das Forschologicum, die satirische Karnevalssitzung der Wissenschaftseinrichtungen der Bundesstadt, bot auch in diesem Jahr für alle, die rechtzeitig eine der begehrten Eintrittskarten ergattert hatten, ein mitreißendes Programm voller Humor, Musik und kluger Pointen. Im Ensemble der war die Exzellenzuniversität Bonn wieder stark vertreten.  
Podcast: Nachhaltigkeit an der Uni Bonn
Wie lässt sich das Thema Nachhaltigkeit an der Uni Bonn umsetzen? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Prof. Dr. Annette Scheersoi, Prorektorin für Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit ihrem Team koordiniert sie den Transformationsprozess an der Universität. 
The Game is on: Spielelabor erhält DATIpilot-Innovationsförderung
Wie Tabletop-Rollenspiele (z.B. Dungeons & Dragons) als innovative Formate in der Bildungsarbeit eingesetzt werden können, untersucht ein Projekt von Prof. Dr. Adrian Hermann, Kultur- und Religionswissenschaftler an der Universität Bonn und Leiter des Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play. Dabei entwickelt er gemeinsam mit Kathrin Fischer vom Partnerunternehmen EduTale auch ein neues Tabletop-Rollenspiel, das kritisches und kreatives Denken fördert und in der praktischen Bildungsarbeit eingesetzt werden soll. Das Projekt erhält nun eine DATIpilot Innovationssprint-Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Höhe von 80.000 € bis Mai 2026.
Potentieller Angriffspunkt für MS-Therapie entdeckt
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, deren Ursache im Immunsystem zu suchen ist. B-Zellen, die zu den weißen Blutkörperchen gehören, spielen eine Rolle bei der Entwicklung einer MS und sind somit ein Angriffspunkt für Therapien. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn und der FAU Erlangen-Nürnberg identifizierten mit dem Membranprotein MLC1 ein potentielles Zielantigen bei MS. Dazu verwendete das Team eine neuartige Kombination moderner Techniken. Die Ergebnisse der Arbeit sind jetzt im renommierten Fachjournal „Neurology Neuroimmunology & Neuroinflammation“ veröffentlicht.
Mit Herodot auf Reisen
Der antike griechische Autor Herodot, „Vater der Geschichtsschreibung“ genannt, war fasziniert von der ägyptischen Götterwelt und beschäftigte sich im zweiten Buch seiner „Historien“ ausführlich mit Land und Religion des Pharaonenreiches vor etwa 2500 Jahren: Geografie, Sitten, Gebräuche und Geschichte dieses Landes am Nil. Sein Werk zu begreifen und auch wissenschaftlich zu nutzen, wird jetzt mit einer neuen digitalen Plattform leichter, an der Studierende verschiedener Fächer mitgearbeitet haben. Die Welt Herodots wird den Besuchern anhand verschiedener digitaler Inhalte sowie durch Objekte aus zwei Museen der Uni Bonn vorgestellt. Die hybride, analog-digitale Ausstellung "Mit Herodot auf Reisen. Wie der Vater der Geschichtsschreibung Ägypten und seine Gottheiten sah" ist vom 20. Februar bis zum 30. März 2025 im Ägyptischen Museum der Uni Bonn zu sehen.
Bonner Forschende zu Mitgliedern der Spezialisierten Ethik-Kommission berufen
Die drei Forschenden der Uni Bonn Prof. Valentin S. Schäfer, Leiter der Sektion Rheumatologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB), Prof. Ingo Schmidt-Wolf, Direktor der Abteilung für Integrierte Onkologie am Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Bonn des UKB und Dr. Martin Coenen, Oberarzt der Klinisch Pharmakologischen Ambulanz des UKB, wurden von Staatssekretär Dr. Thomas Steffen im Bundesministerium für Gesundheit in die neu geschaffene Spezialisierte Ethik-Kommission für besondere Verfahren berufen. Die beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angesiedelte Kommission nimmt ab dem 1. Juli 2025 ihre Arbeit auf und ist für die ethische Bewertung komplexer klinischer Prüfungen zuständig.
Das Geheimnis des scharfen Sehens
Selbst, wenn wir glauben, unseren Blick völlig still halten zu können, führen unsere Augen winzige, unwillkürliche Bewegungen aus. Während diese "Fixationsbewegungen" eigentlich unser Sehen verschlechtern müssten, zeigt eine neue Studie, dass sie uns tatsächlich dabei helfen, feine Details klarer zu erkennen. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal „PNAS“ veröffentlicht.
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