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Stammzellen organisieren sich selbsttätig zum Embryoid1
Forschende der Universität Bonn haben ein Verfahren entwickelt, um aus Stammzellen von Mäusen Embryo-ähnliche Zellkomplexe zu erzeugen. Die Methode ermöglicht neue Einblicke in die Embryonalentwicklung. Mittelfristig könnten sich mit ihr zudem Tests für möglicherweise fruchtschädigende Substanzen entwickeln lassen. Die Studie ist in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.
Neuer Studiengang zur Arzneimitteltherapiesicherheit2
Medikamente können bei vielen Krankheiten hilfreich sein – je mehr man von ihnen benötigt, desto wichtiger ist es jedoch, diese gut aufeinander abzustimmen. Da dies keine leichte Aufgabe ist, benötigt es Fachpersonal verschiedenster Berufsgruppen, das dafür besonders qualifiziert ist. Ein neuer Masterstudiengang der Universitäten Bonn, Heidelberg und Tübingen soll genau das erreichen – der fachübergreifende Studiengang Arzneimitteltherapiesicherheit beginnt im Wintersemester 2022/23 und kann berufsbegleitend absolviert werden. Für die Einrichtung des Studiengangs erhalten die Universitäten rund 300.000 Euro vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Die Leitung übernimmt die Fachgruppe Pharmazie der Universität Bonn.
Altrektor Klaus Borchard erhält Friedrich-Halstenberg-Medaille3
Die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung hat Prof. Dr.-Ing. Klaus Borchard mit der Friedrich-Halstenberg-Medaille für sein Lebenswerk als Wissenschaftler, Hochschullehrer und Impulsgeber für die Stadt- und Raumentwicklung im Land geehrt.
Neue forsch: spannende Artikel aus der Uni-Landschaft4
Mit spannenden Artikeln aus der Uni-Landschaft wartet die neue forsch Ausgabe 2021/02 (Winter) auf. Neu sind ein Vorlese-Podcast und eine englische Fassung. 
Ada Lovelace-Preis für Uta Seidler5
Im Akademischen Jahr 2020/2021 hat das Institut für Numerische Simulation der Universität Bonn den Ada Lovelace-Preis an Uta Seidler verliehen. Der Preis für die beste Masterarbeit ist mit 1.000 Euro dotiert und dient der Nachwuchsförderung von Frauen in der Numerik.
Schlüsselmechanismus der Photosynthese aufgeklärt6
Einige Pflanzen beherrschen eine Sonderform der Sonnenenergie-Nutzung, die unter warmen Bedingungen große Vorteile bietet. Eine aktuelle Studie liefert nun neue Erkenntnisse zu einem Enzym, das bei dieser sogenannten C4-Photosynthese eine zentrale Rolle spielt. An der Arbeit unter Federführung der Universität Bonn waren auch Forschende aus Argentinien, Kanada und der Universität Düsseldorf beteiligt. Sie ist in der Zeitschrift The Plant Cell erschienen.
Mit dem Wiki ins Frühmittelalter7
„Repertorium Saracenorum“. Mit diesem klangvollen Namen präsentieren Historikerinnen und Historiker der Universität Bonn nun das Ergebnis eines jahrelangen Projekts: ein Online-Wiki, entstanden aus mehr als 70 lateinisch-christlichen Werken und 622 einzelnen Berichten aus dem 7. bis 11. Jahrhundert – digital gesammelt, kategorisiert und wissenschaftlich aufbereitet. In Zusammenarbeit mit dem Cologne Center for eHumanities (CCeH) der Universität zu Köln ist eine neuartige Zusammenstellung von Quellen entstanden, die sich den sogenannten Sarazenen widmet – mittelalterlichen Bevölkerungsgruppen muslimischen Glaubens. Von der kurz „Sarazenen-Wiki“ genannten Plattform sollen Forschende, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit profitieren. Die daraus entstehenden neuen Forschungsfragen und -ergebnisse haben eine Relevanz für die Gegenwart, zum Beispiel bei der Erforschung von Kommunikations- und Globalisierungsprozessen oder der Geschichte der christlich-muslimischen Beziehungen. Die Webseite ist jetzt online und öffentlich zugänglich.*
Prof. Dr. Moritz Schularick erhält einen Leibniz-Preis8
Für seine exzellenten Forschungsleistungen erhält Prof. Dr. Moritz Schularick den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, der mit 2,5 Millionen Euro dotiert ist. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute bekanntgegeben. Der Direktor des MacroFinance Lab und Mitglied des Exzellenzclusters ECONtribute der Universität Bonn erzielt mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten etwa zur Finanzmarktstabilität, zur Ungleichheit und zur Wirtschaftsgeschichte große Resonanz über die Fachwelt hinaus. Die hochdotierte Auszeichnung ermöglicht den Preisträgern große Freiheit in der Forschung.
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