Von vielen Menschen, Identität und Umwelt
Wie schauen Ärzte in Patienten hinein und welche Bilder entstehen dabei? Wie fasten Christen, Muslime und Juden? Was hat ein Bonner Stadtteil mit Schweinen zu tun? Kann die Erde 10.000.000.000 Menschen vertragen und der wievielte Mensch auf der Erde bin ich eigentlich? Das und noch viel mehr beantworten die Dozierenden in der nächsten Staffel der Kinderuni Bonn. Das Wintersemester mit sechs abwechslungsreichen Live-Vorlesungen startet am Montag, 12. Januar 2026 im Wolfgang-Paul-Hörsaal. Dr. Andrea Grugel, Leiterin Junge Uni: „Der Wolfgang-Paul-Hörsaal ist einer der größten an der Uni Bonn und an den Kinderuni-Montagen exklusiv für die Schülerinnen und Schüler reserviert. Es ist einfach eine besondere Atmosphäre in diesem Hörsaal. Erst recht, wenn er voll ist und alle gespannt warten, dass es losgeht. Dann fühlen sich die Kinderstudis wirklich wie ´echte´ Studierende, die den Hörsaal sonst füllen. Es ist toll, dass die Kinderstudis einen so typischen Ort des Studiums an unserer Uni erleben.“ Die Dozierenden und das Team der Jungen Uni laden alle acht- bis 13Jährigen ein, dabei zu sein, wenn Wissenschaft in 45 Minuten für Kinder verständlich präsentiert wird:
Ein Rätsel um das episodische Gedächtnis gelöst
Das menschliche Gehirn muss Gedächtnisinhalte mit den Umständen verknüpfen können, in denen diese auftreten. Bonner Forschende deckten nun auf, wie das menschliche Gehirn zwei unterschiedliche Gruppen von Neuronen nutzt, um Inhalt und Kontext getrennt voneinander zu speichern. Diese Nervenzellgruppen arbeiten koordiniert zusammen, um Erinnerungen zu formen, anstatt Signale in der Aktivität einzelner Zellen zu vermischen. Die Studienergebnisse sind jetzt im renommierten Fachjournal „Nature“ veröffentlicht.
Neue Heisenberg-Professorin an der Uni Bonn
An der Universität Bonn hat eine neue Heisenberg-Professorin ihre Arbeit aufgenommen: Die Mediävistin Prof. Dr. Laury Sarti erforscht die alltägliche Mobilität von Menschen im Mittelalter – darunter nicht nur Adelige, sondern auch ganz gewöhnliche Menschen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht mit dem Heisenberg-Programm Forschenden, hochkarätige Projekte zu verwirklichen und damit ihre wissenschaftliche Reputation weiter zu steigern. Laury Sarti wird mit rund 650.000 Euro gefördert.
Wie ein Pilz Gewebewucherungen in Mais erzeugt
Wenn der Pilz Ustilago maydis eine Maispflanze befällt, bilden sich am Ort der Infektion tumorähnliche Gewebewucherungen. Wie der Erreger seinen Wirt dazu bringt, war bislang ein Rätsel. Eine aktuelle Studie der Universität Bonn zeigt nun, dass er dazu ein Programm der Pflanze für die Bildung der Seitenwurzeln zweckentfremdet. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift New Phytologist erschienen.
Teure Lebensmittel machen Kinder dick
Wenn in einer Wirtschaftskrise die Lebensmittelpreise explodieren, trifft das vor allem die Stadtbevölkerung und Menschen mit niedriger Bildung. Die Folgen wirken sich unter Umständen ein Leben lang aus – etwa in einer geringeren Körpergröße betroffener Kinder. Das hat ein Forschungsteam der Universität Bonn jetzt am Beispiel der „Asienkrise“ in den 1990-er Jahren gezeigt. Damals kam es durch Turbulenzen am Finanzmarkt zu einer drastischen Verteuerung von Reis, dem wichtigsten Grundnahrungsmittel Indonesiens, die messbare Spuren in der Entwicklung von Kindern hinterlassen hat. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Global Food Security“ veröffentlicht.
Achtmal exzellent: Ab Januar 2026 werden an der Universität Bonn zwei weitere Exzellenzcluster gefördert
Ab 1. Januar 2026 steigt die Zahl der an der Universität Bonn geförderten Exzellenzcluster auf acht – mehr als an jeder anderen Universität in Deutschland. Zwei neue Clustervorhaben erhalten erstmals Mittel aus der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder. Insgesamt fließen ab 2026 jährlich rund 40 Millionen Euro nach Bonn, die die Forschungsaktivitäten der Exzellenzuniversität verstärken.
Wie geht es den Beschäftigten an der Uni Bonn?
Unser Wohlbefinden am Arbeitsplatz hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Fühlen wir uns gut, sind wir ausgeglichener und leistungsfähiger – auch in stressigen Phasen. An der Universität sorgt das Team von Healthy Campus Bonn (HCBN) dafür, dass es den Beschäftigten gut geht. Und um ganz genau zu wissen, wo die Herausforderungen liegen und was die Mitarbeitenden sich für ein (noch) gesünderes Arbeiten wünschen - dafür hat HCBN eine umfassende Befragung durchgeführt. 
Stefan Hartmann engagiert sich seit mehr als 25 Jahren in der Begabtenförderung
Er hat mehrere Whatsapp-Gruppen mit insgesamt mehr als 1.000 Personen. Mathematik ist für ihn wesentlich mehr als der Schul-Stoff Rechnen, und ohne Ehrenamt wär´s so, als würde man ihm sein Hobby wegnehmen: Stefan Hartmann ist Ehrenamtler durch und durch. Wenn er nicht in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation für das Hausdorff Center for Mathematics (HCM) unterwegs ist und dort Schülerinnen und Schüler für Mathematik begeistert, engagiert er sich zusätzlich in seiner Freizeit mit Begeisterung und jeder Menge Herzblut in der Begabtenförderung. 
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