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Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in in der Philosophischen Fakultät

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in in der Philosophischen Fakultät

Veröffentlicht am: 24.03.2025

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine internationale Forschungsuniversität mit einem breiten Fächerspektrum. 200 Jahre Geschichte, rund 31.500 Studierende, mehr als 6.000 Beschäftigte und ein exzellenter Ruf im In- und Ausland: Die Universität Bonn zählt zu den bedeutendsten Universitäten Deutschlands und wurde als Exzellenzuniversität1 ausgezeichnet.

Die Philosophische Fakultät sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet bis zum 28.02.2026 und in Teilzeit (75%) eine*n

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in

Philosophische Fakultät 

Die Stelle ist Teil des DFG-Projektes „Averroes als Arzt: Intellektuelle und soziale Kontexte der Medizin in al-Andalus“ und ist der W3 Alexander von Humboldt-Professur für Islamwissenschaft (Prof. Dr. Judith Pfeiffer) zugeordnet. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Pfeiffer besteht aus zwölf bis fünfzehn Personen, inkl. mehreren internationalen Fellows, die jeweils für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren nach Bonn kommen, um hier zur islamischen intellektuellen Geschichte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit zu forschen. Das von Dr. Raphaela Veit entworfene DFG-Projekt „Averroes als Arzt“ widmet sich den medizinischen Werken des Averroes auf Arabisch, Hebräisch und Latein im Dialog. Die ausgeschriebene Stelle soll insbesondere die arabischsprachigen Werke des Averroes zur Medizin behandeln. Bewerbungen auf eine Einstellung zwischen 50% und 75% werden ebenfalls berücksichtigt.

Bewerbungsfrist:

13.04.2025

Kennziffer:

3.2/2025/11

Arbeitszeit:

Teilzeit

Tätigkeitsbeginn:

zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Laufzeit:

befristet

Entgeltgruppe:

TV-L EG 13

Bewerbungen an:

Ihre Aufgaben

  • Analyse der arabischen Handschriften-Überlieferung des Theriak-Traktates des Averroes,
  • inhaltliche Analyse des Urjūza-Kommentares und des Theriak-Traktates des Averroes mit Schwerpunkt auf der Frage der Mischungen und Pharmakologie, gegebenenfalls unter Berücksichtigung weiterer Vertreter der medizinischen Urjūza-Literatur im Maghreb vom 11. bis zum 14./15. Jahrhundert,
  • Historische Kontextualisierung der untersuchten Werke, insbesondere im Lichte von Gelehrten-Versammlungen (majālis al-mudhākara).

Wir bieten

  • eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit bei einem der größten Arbeitgeber der Region,
  • ein spannendes Forschungs- und Arbeitsumfeld und angenehmes Arbeitsklima inmitten eines dynamischen, engagierten, international orientierten Teams,
  • Mitwirken bei aktuellen Themen der internationalen islamwissenschaftlichen Forschung in einem internationalen, interdisziplinären, forschungsstarken wissenschaftlichen Netzwerk,
  • vielfältige Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und einen sichtbaren Beitrag in der Forschung zu leisten,
  • betriebliche Altersversorgung (VBL),
  • zahlreiche Angebote des Hochschulsports,
  • eine sehr gute Verkehrsanbindung und die Möglichkeit, kostengünstige Parkangebote zu nutzen,
  • Entgelt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.  

Ihr Profil

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder Ph.D.) im Fach Islamwissenschaft, Arabistik, Medizingeschichte oder eines anderen einschlägigen Faches,
  • sehr gute Kenntnisse des Arabischen in Wort und Schrift,
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift,
  • gute Kenntnisse des Lateinischen und/oder Hebräischen sind von Vorteil,
  • gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind von Vorteil,
  • Lesekenntnisse des Französischen sind von Vorteil,
  • engagiert, flexibel, teamorientiert und fortbildungsinteressiert.

Diversität und Chancengleichheit

Die Universität Bonn fördert aktiv die Vielfalt und Gleichstellung aller Mitarbeitenden und ist als familiengerechte Hochschule3 zertifiziert. Ihr Ziel ist es, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, zu erhöhen und deren Karrieren besonders zu fördern. Um die Heterogenität der Gesellschaft als Querschnitt abzubilden, begrüßt die Universität ausdrücklich Bewerbungen von weiteren Personen, die von Diskriminierung betroffen sind, darunter BIPoCs sowie Menschen mit Rassismuserfahrungen, genderdiverse und queere Personen. Die Bewerbung geeigneter Menschen mit nachgewiesener Schwerbehinderung und diesen gleichgestellten Personen ist ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Alle Bewerbungen werden in Übereinstimmung mit dem Landesgleichstellungsgesetz behandelt.

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Kontakt

Prof. Dr. Pfeiffer 

Tel.: 0228 / 73 54401

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