Teobert Maler (1842-1917) gilt als einer der bedeutendsten Forschungsfotografen des 19. Jahrhunderts. Seine ersten Fotografien entstanden ab 1874; es folgten etwa 3.000 fotografische Abzüge. Zu Malers Aufnahmen aus 30 Jahren Arbeit in Mexiko zählen auch Porträts, Stadtansichten sowie Landschafts- und Naturaufnahmen. Maler war als Offizier in österreichischen Diensten am missglückten Versuch beteiligt, Maximilian von Österreich als Kaiser von Mexiko zu etablieren; nach Maximilians Hinrichtung reiste Maler durch Mexiko.
Die ausgestellten Fotografien zeigen beispielsweise einige der ältesten Stadtansichten von Oaxaca, darüber hinaus seltene Studioaufnahmen Malers sowie Landschaftsaufnahmen. Die Fotografien werden in der Ausstellung mit Tagebüchern, Skizzen und Briefen aus dem Nachlass Teobert Malers ergänzt, die ebenso zu den Sammlungen des Ibero-Amerikanischen Instituts der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zählen.
Die Ausstellung ist bis zum 22. Februar 2017 in der Bonner Altamerika-Sammlung, Oxfordstraße 15, 53113 Bonn, zu sehen. Sie ist dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Die Ausstellungseröffnung beginnt am Donnerstag, 12. Januar 2017, um 18:15 Uhr. Eröffnet wird sie vom verantwortlichen Kurator, Dr. Gregor Wolff; Wolff forscht am Ibero-Amerikanischen Institut der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin.
Kontakt:
Dr. Jennifer Lübke,
Bonner Altamerika-Sammlung
Universität Bonn
Oxfordstr. 15, 53113 Bonn
Tel. 0228-73-5737
http://www.altamerikasammlung.uni-bonn.de